Wie Sie, haben auch wir, die Entwicklung der SAP-Formulartechnologie der letzten 20 Jahre mitverfolgt. Wir geben Ihnen hier einen kleinen technischen Überblick über die Möglichkeiten der SAP Standard-Formulartechnologien SAPscript, Smart Forms und Adobe Forms. Wir zeigen Ihnen auf, wann sich der Einsatz des SAP-Formulars für Etiketten lohnt und wann Sie sich damit keinen Dienst erweisen.
Mit unserer SAP-Integration befinden Sie sich inmitten Ihrer Prozesse und Daten. Ob Sie nun die SAP-Nachrichtensteuerung oder ein Post Processing Framework (PPF) im EWM nutzen, wir drucken Ihre Etiketten – voll automatisiert.
Integration in Ihre Geschäftsprozesse
Das Labelmanagement in SAP kann sich in allen Modulen, die für die Etikettierung relevant sind, integrieren. Damit erhalten Sie einen “Single Point of Truth” für Ihre Etiketten-Daten und steuern den Druck direkt aus Ihren Business Prozessen. In der Grafik unten finden Sie eine Übersicht der Module von SAP. Klicken Sie auf eines der Module um zu erfahren welche Etikettenrelevanten Daten diese für Sie bereithalten.
SAP MM (MATERIAL MANAGEMENT)
Für die SAP-Integration bilden Stammdaten das Rückgrat der Produktetikettierung. Sie steuern Materialflüsse und bieten beispielsweise der Klassifizierung eine flexible Möglichkeit, Attribute für den Druck zu verwalten. Der Druck bei Warenbewegungen steht hier aus Sicht der SAP-Integration im Vordergrund. SAP bietet diverse BADI (Business Add-Ins) für die Automatisierung an.
Mit unserem SAP ABAP Framework haben Sie direkten Zugriff auf Ihre Stammdaten. Ein benutzerfreundliches Mapping für Klassifizierungen hilft Ihnen zudem, Produktattribute einfach zu ermitteln.
SAP PP (PRODUCTION PLANNING)
Fertigungs- und Prozessaufträge dienen Ihnen zur Planung, Ausführung und Rückmeldung der Produktion. Sie drucken Produktetiketten, Typenschilder oder Verpackungsetiketten obendrein auftragsspezifisch. Chargeninformationen, Serialnummern oder Herstell- und Ablaufdatum sind elementare Informationen für die Rückverfolgbarkeit.
Für die SAP-Integration bieten sich entsprechende SAP-Events an. Automatisieren Sie die Generierung Ihrer Etiketten bei Freigabe von Aufträgen und kombinieren Sie diesen mit dem Druck der Auftragspapiere. Wenn Sie ein Handling Unit Management verwenden, entspricht dies der SAP-Nachrichtenfindung.
SAP SD (SALES & DISTRIBUTION)
Kundenaufträge und Lieferungen sind wichtige Belege für den Druck in Ihrer Supply Chain. Sie steuern kundenspezifische Etiketten im Make-to-Order-Prozess (MTO-Prozess) mittels Konditionen. Sie können beispielsweise in Abhängigkeit des Empfängers oder Spediteurs Versandetiketten generieren.
Insbesondere beim Versand stellt die SAP-Nachrichtenfindung mit entsprechenden Nachrichtenarten ein gängiges Mittel für die SAP-Integration dar. Ob bei der Verpackung von Handling Units (HU) oder bei der Kommissionierung – Sie können die SAP-Nachrichtensteuerung als Auslöser für den Druck Ihrer Etiketten einsetzen.
SAP EWM (EXTENDED WAREHOUSE MANAGEMENT)
Die Kennzeichnung von Waren mit Barcodes ist in der heutigen Logistik nicht mehr wegzudenken. Ein Warehouse Management im SAP ist für Ihre Warenflüsse und deren Steuerung unabdingbar. Spätestens mit der Einführung von SAP S4/HANA wird infolgedessen das SAP EWM sowie das Post Processing Framework (PPF) zu einem Thema.
Für die SAP-Integration bietet das Post Processing Framework (PPF) ideale Voraussetzungen. Steuern Sie Aktionen über Bedingungen und automatisieren Sie dadurch den Etikettendruck für Ihre Logistik. Nicht unerwähnt sollte hierzu auch die externe Anbindung von Lieferanten für den Druck bleiben – beispielsweise über unsere Web Print Client (WPC).
SAP PLM (PRODUCT LIFECYCLE MANAGEMENT)
Ein SAP Product Lifecycle Management (SAP PLM) wirbt mit schnelleren und besseren Entscheidungen bei der Produktentwicklung, um individuelle Kundenanforderungen zu erfüllen. Das gilt auch für Ihre Etiketten, die ein Bestandteil Ihrer Produkte sind. Ihre Kunden möchten unterschiedlichste Anforderungen umgesetzt haben. Ein Etikett durchläuft den Produktlebenszyklus ebenso wie Ihre Produkte.
Aus Sicht Ihrer SAP-Integration bietet ein PLM-System eine wichtige Datenbasis für Produktetiketten. Und das unabhängig davon, ob Sie nun das SAP-PLM oder ein Konkurrenzprodukt wie beispielsweise das PLM von Infor einsetzen. Sie verwalten damit Ihre branchenspezifischen Produktattribute. Über Standard-Schnittstellen wie beispielsweise SAP BAPI (Business Application Programming Interface) oder Webservices greifen Sie diese effizient ab.
SAP EHS (ENVIRONMENT, HEALTH, AND SAFETY MANAGEMENT)
Arbeiten Sie in der Prozessindustrie und nutzen das SAP EHS für die Einstufung Ihrer Produkte? Dann wissen Sie, wie umfangreich diese Datenbasis sein kann. Die Produktauszeichnung in der Lifesciences Industrie ist stark reguliert und verlangt zudem zwingende, gesetzliche Angaben bei der Kennzeichnung Ihrer Produkt- und Gebinde-Etiketten. Sie verwalten diese gesetzlichen Anforderungen sowie die Einstufung der Gefahrstoffe direkt im SAP EHS.
Wir bieten Ihnen dafür unsere sogenannte EHS Master Klasse an. Mit dieser SAP-Integration können Sie auf die Spezifikationen und Merkmale aus dem SAP EHS zugreifen und diese ohne grösseren Programmieraufwand direkt für den Druck verwenden. Sie haben beispielsweise Zugriff auf H-Phrasen, P-Phrasen, Signalwörter oder GHS Piktogramme. Viele unserer Kunden in diesem Umfeld nutzen überdies gerne den Content und Alert Manager (CAM), um diese Etikettendaten zu versionieren und freizugeben.
Die drei wichtigsten Benefits unserer SAP-Integration
Mit unserem Add-On für Ihr SAP-System liefern wir Ihnen eine umfangreiche Lösung für Ihre Kennzeichnungsprozesse. Das Add-On befindet sich inmitten ihres SAP Systems und ist ausserdem mit S/4HANA wie auch dem SAP ECC (R3) kompatibel.
Hohe Betriebssicherheit
Das OPAL LABELMANAGEMENT™ ist in ABAP Objects entwickelt und bietet Ihnen eine moderne Architektur. Unser Standard ist gekapselt und wird daher von uns gewartet. Wir stellen Ihnen damit ein umfangreiches Framework für die Kennzeichnung mit SAP-Integration zur Verfügung.

Technisch ausgereift
Wir arbeiten mit den aktuell verfügbaren Technologien der SAP. Unser Motto lautet hierbei: Wir nehmen das Beste aus SAP, verbinden dieses mit der besten Label Layout Software und bieten Ihnen damit ein hoch performantes, stabiles und skalierbares Labeling System.

Von Entwickler für Entwickler
Wir sind mit Herz und Blut Entwickler und kennen SAP von Grund auf. Sie profitieren überdies von unserer Erfahrung aus hunderten Projekten. Wir kennen die Stärken und Schwächen der SAP-Integration und bieten Ihnen ein umfangreiches Framework für die effizient Implementierung von Druckprozessen.
Überzeugen Sie sich selbst
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Druck Automatisation mit dem SAP Standard
Mit einem nativ integrierten Labelmanagement in SAP, haben Sie nicht nur den Vorteil, dass Sie auf alle wichtigen Daten für die Etikettierung zugreifen können, sondern auch das Labelmanagement selbst kann aus allen Transaktionen und Hintergrundprozessen aufgerufen werden. Im Folgenden sind die meist genutzten Aufrufmethoden aus dem SAP Standard aufgelistet.
SAP NAST (Nachrichtensteuerung)
Sie arbeiten heute mit der SAP Standard Formulartechnik, dann stellt sich die Frage nach der Integration in die Nachrichtensteuerung.
Mit der Definition einer Nachrichtenart haben Sie die Möglichkeit, einen Druckprozess abhängig von der SAP-Nachrichtenfindung anzustossen. Die Nachrichtensteuerung (Transaktion NACE) hilft Ihnen, den passenden Business Event zu definieren, um den Etikettendruck automatisiert im Hintergrund auszulösen. Sie können damit Formulare problemlos ablösen und den Etikettendruck auf eine flexible und moderne Umgebung umstellen.
Eine Drucksteuerung oder die Ermittlung des passenden Layouts für Kunden oder Produkte pflegen Sie dabei in unserer erweiterten Konditionsfindung ein. Dadurch gewinnen Sie Flexibilität und können diese an den Fachbereich abgeben. Die SAP-Nachrichtenfindung dient dabei als reiner Auslöser.
SAP PPF (Post Processing Framework)
Mit dem Einsatz von des SAP PPF können Sie Aktionen definieren, die ebenfalls den Druckprozess im Label Management auslösen. Somit haben Sie die Wahl, welche Technologie für Sie die passende ist. Das SAP PPF kommt meist mit dem SAP EWM zum Einsatz und bietet einige vordefinierte Aktionen und Events an. Als Beispiel können Sie im Verpackungsprozess für Handling Units (HU) Versandetiketten automatisch drucken.
BRF+ (Business Rule Framework plus)
Mit der Einführung von SAP S/4HANA wurde die Verteilung von Dokumenten neu organisiert. Sie können nun die Ausgabesteuerung mit BRF+ organisieren. Mit dem BRF+ können Geschäftsregeln definiert werden, die Sie für den Druck von Etiketten ebenso einsetzen können. Diese sind wesentlich einfacher visualisiert. Zudem sind keine aufwendige ABAP Anpassungen mehr notwendig, weil diese durch das System generiert werden.
SAP BAdI (Business Add-In)
Im SAP wird oft von User-Exits gesprochen, wenn Sie sich in die Verarbeitung einer Transaktion einklinken, respektive eine solche erweitern möchten. Man spricht dabei von einer Erweiterung. Mit dieser Erweiterungstechnik (ein Plug-In-Prinzip) stellt SAP Business Add-In-Schnittstellen für verschiedene Geschäftsprozesse bereit.
Für die Automatisation des Etikettendrucks stellen diese Erweiterungen eine standardisierte Möglichkeit zur Erweiterung Ihres Prozesses dar. SAP stellt zudem die Aufwärtskompatibilität dieser Schnittstellen sicher. Ein Releasewechsel wirkt sich also nicht auf Ihre Erweiterung aus.
Eine der wohl bekanntesten und beliebtesten Erweiterung mit einem BAdI ist der Wareneingang. Dabei werden oft Etiketten für die Kennzeichnung automatisch gedruckt. Eine Implementierung des entsprechenden BAdI kann dann eine einfache Möglichkeit zur Automatisation sein.
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