Wer bereits einmal sich mit den Daten auf einem Etikett beschäftigt hat weiss, wie komplex und flexibel teilweise die Steuerung dafür sein muss. Wir zeigen Ihnen in diesem Beitrag wie Sie mit der Matrix-Verwaltung, mittels Entscheidungstabellen für Ihr Label-Management, solche Regelwerke ohne aufwendige ABAP Entwicklungen umsetzen.
Für was gibt es Regeln zu definieren?
Dies hängt in erster Linie davon ab, was Sie für Etiketten umsetzen und wie Ihre Produktstruktur sowie die Business Prozesse gestaltet sind. Sie können diese Regeln dabei in vier Gruppen einteilen:
Ein klassisches Beispiel für die Erweiterung von Etikettendaten ist beispielsweise die Adresse, welche auf einem Etikett angedruckt werden soll. In vielen Fällen hängt dies an dem Werk, welches die Etiketten druckt oder das Produkt produziert. In SAP ist die Adresse in der Werkstabelle gepflegt, jedoch meist nicht in einer druckbaren Form, so wie Sie diese auf den Etiketten andrucken möchten. Daher bietet sich eine Tabelle (Matrix) an, in welcher Sie diese Adressen sowie gegebenenfalls eine Notfall-Nummer pro Werk hinterlegen können.
Ein gutes Beispiel für Regeln zur Steuerung von Inhalten ist die Grafik-Steuerung. Dabei definieren Sie Kriterien für den dynamischen Druck von Grafiken, beispielsweise je nach Produktgruppe, Einstufung oder Zulassung. Logos, Piktogramme oder auch ISO Symbole müssen oft in Abhängigkeit zu Produktattributen angedruckt werden. Damit ihre Designer nicht mit unterschiedlichen Templates arbeiten müssen, können Sie dies sehr flexibel über eine Matrix steuern.
Oftmals gibt es eine Business Logik, die beispielsweise besagt, wann ein zusätzliches Etikett gedruckt werden muss. Damit Sie diese Steuerung dem Fachbereich überlassen können, kann über eine Matrix eine Regel dafür definiert werden. Dabei können Sie dann Kriterien (z.B. Umverpackung nur bei entsprechendem Gebinde) festlegen bei welchen ein Zusatz-Etikett gedruckt werden soll.
Damit die Datenermittlung flexibler und konfigurierbar wird, können Sie mittels einer Matrix diese für den Fachbereich pflegbar machen. Ein Beispiel dafür wäre die Ermittlung der Sprache(n) für ein oder mehrsprachige Etiketten. In vielen Fällen hängt die Sprache der Etiketten an dem empfangenden Land, dem Zielmarkt oder direkt an dem Endkunden. Insbesondere bei einem Streckengeschäft kann das von zentraler Bedeutung für Sie sein. Dabei definieren Sie in einer Matrix, die obengenannten Kriterien, um damit die zu ermittelnden Inhalte sprachabhängig zu lesen.
Was genau ist eine Matrix?
Wie Sie wissen, gibt es ganz unterschiedliche Regelwerke, welche Sie flexibel und pflegbar machen sollten. Damit Sie ein Werkzeug für die Abbildung dieser Regeln im Label-Management bekommen, haben wir die sogenannte “Matrix Verwaltung” entwickelt.
Entscheidungstabellen mit vielen Extras
Eine Matrix ist im Grunde eine Tabelle in welcher Sie Entscheidungen treffen. Die Pflege solcher Entscheidungen, oder eben Regeln für Ihre Etiketten, können durch unterschiedliche Personen gemacht werden. Eine Matrix kann ohne Entwicklung konfiguriert werden und ergänzt Ihr zentrale Eikettenverwaltung. Ähnlich wie in Excel, können Spalten definiert werden, die Sie dabei als Kriterien- oder als Ergebnis-Spalte festlegen.
Features einer Matrix
Hierfür bieten wir Ihnen viele Features an, welche das Arbeiten mit solchen Entscheidungstabellen einfacher machen. Die wichtigsten haben wir Ihnen hier aufgeführt:
Sie möchten die Matrix-Verwaltung testen?
Gerne zeigen wir Ihnen die Möglichkeiten bei einer Live-Demo oder machen gemeinsam mit Ihnen eine Testinstallation auf Ihrem System.





